Das Aquarell ist eine wunderbare Weise zu versuchen, mit einfachsten Mitteln das Wesentliche von einer Landschaft oder einem kleineren Motiv zu erfassen und festzuhalten. Ebenso wie beim Zeichnen bringt es zum genauen Hinsehen und damit auch zum intensiven Wahrnehmen. Ebenso sind die dazu nötigen Hilfsmittel leicht und überall hin mühearm mitzunehmen. Beim Malen gibt es jedoch neben dem gut steuerbaren Setzen von Farben und Wasser durch das teilweise Ineinanderlaufen von Farben auch ein Zufallselement. Das kann man versuchen auszuschalten oder eben auch nicht. Und es für das Bild zu nutzen. Oft ist das Wichtigste, rechtzeitig aufzuhören, um die Leichtigkeit des Gesamteindrucks zu erhalten.
Ich war angeregt von den Aquarellen meines im Krieg gefallenen Vaters. Mit denen versuchte unsere Mutter uns früh verwaisten Kindern ein Bild von ihm zu vermitteln. Natürlich versuchte ich, ihm auch im Malen und Zeichnen nachzufolgen. Und erfuhr dabei ebenso das Glück, in diesem Tun intensiver zu leben.
Natürlich ist das nicht Kunst mit dem großen K, aber gegenüber dem Foto eine weit individuellere Sicht, dann eben meinetwegen allemal kunst mit kleinem k. Und jedes so entstandene Bild ist und bleibt einmalig. In einer Zeit mit Überfülle von technisch entstandenen Bildern ist das Schaffen von Bildern nach dieser Methode der Vorzeit allemal eine sehr seltene Fertigkeit geworden.
Auch hier folgen nach den ersten Bildern noch pdfs zum Runterladen mit vielen weiteren. Und sicher nicht den schwächsten...
Civetta von Caviola - morgens
Civetta von Caviola - mittags
Pelmo vom Rif San Marco
Hoher und Mittlerer Zwölfer von SW
(richtig, dies ist mal kein Aquarell sondern eine Graphitzeichnung, entstanden beim Wandstudium für unsere Traumtour)
Campanili di Popera vom Rifugio Berti
Grohmannspitze - Fünffingerspitze - Langkofeleck
dies nicht Dolomiten - Karwendel
und dies auch
Nein, dies ist auch nicht Dolomiten - weit nördlicher! Blick zu den Lofoten
weitere Aquarelle, teils auch mal mit Zeichnungen - in pdfs - zum Angucken runterladen